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Der Wacholder - Nadelbaum

Steckbrief

Name: Wacholder
Lateinischer Name: Juniperus
Anzahl der Arten: ca. 50 Wacholderarten
Verbreitungsgebiet: Nordhalbkugel
Früchte: runde, beerenförmige Zapfen
Blütezeit: April - Juni
Höhe: bis zu 15 Metern
Alter: bis zu 2000 Jahre
Eigenschaften der Rinde:
Eigenschaften des Holz: ?
Standorte des Baumes: Flachland und Gebirgsregionen
Nadeln: spitze, ca. 3cm lange Nadeln

Interessantes über den Wacholderbaum

Zur Pflanzengattung der Wacholder (Juniperus) gehören allgemein 50 verschiedene Arten, von denen in Europa mit dem gemeinen Wacholder und dem Sadebaum lediglich zwei Arten vorkommen. Wacholderbäume bevorzugen klimatisch trockene Gebiete. Wegen ihrer geringen Ansprüche in Bezug auf Bodenverhältnisse wurzeln sie sogar auf Sandflächen in Halbwüstengebieten.
Nadeln und Beeren vieler Wacholderarten sind für den Menschen giftig und können bei Verzehr Leber und Nieren schädigen. Speziell die Verwechslung der Beeren von Sadebaum, im Volksmund auch als Gift-Wacholder bekannt, mit dem gemeinen Wacholder kann gefährlich sein. Dennoch gibt es viele Wacholderprodukte, unter anderem Tee, Marmeladen, Gewürze und Schnaps zu kaufen. Bei Schwangerschaft und Niereninsuffizienz sollte dringend auf diese Produkte verzichtet werden.
Der Wacholder ist nur kaum durch Fressfeinde bedroht. Seine Nadeln sind derart Spitz, das sie für fast alle Nadelfresser nicht schmerzfrei genießbar wären. Für Vögel sind die grün bis roten Beeren (je nach Art) schmackhaft. Die Samen werden unverdaut wieder ausgeschieden und sorgen so für die Verbreitung der Wacholdergewächse.

Bilder

Abbildung von Blüte, Ast, Nadeln und Früchte des Wacholderbaums Ein typischer Wacholderbaum