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Die Schwarze Mamba - Steckbrief

Steckbrief

Name: Schwarze Mamba
Weitere Namen: /
Lateinischer Name: Dendroaspis polylepis
Klasse: Reptilien
Größe: 2,5 - 4,5 m
Gewicht: 1,2 - 1,6 kg
Alter: 5 - 10 Jahre
Aussehen: dunkelblau bis dunkelgraue Färbung, schwarze Maulinnenseite
Geschlechtsdimorphismus: Ja
Ernährungstyp: Fleischfresser (carnivor)
Nahrung: Kleinsäuger, Vögel
Verbreitung: Südafrika, Ostafrika
ursprüngliche Herkunft: unbekannt
Schlaf-Wach-Rhythmus: tagaktiv
Lebensraum: bevorzugt Savannen mit Nähe zu Flussgebieten
natürliche Feinde: Greifvögel
Geschlechtsreife: unbekannt
Paarungszeit: Februar - April
Eiablage: 5 - 15 Eier
Sozialverhalten: Einzelgänger
Vom Aussterben bedroht: Nein

Weitere Steckbriefe von Tieren findest du im Tierlexikon.

Interessantes über die Schwarze Mamba

  • Die Schwarze Mamba oder Dendroaspis polylepis beschreibt eine Schlangenart innerhalb der Nattern- und Vipernartigen, die ausschließlich in Afrika beheimatet ist. Dort kommt sie in den südlich der Sahara gelegenen Savannen Süd- und Ostafrikas vor.
  • Sie bevorzugt bewaldete Gebiete in der Nähe von Flussufern, wo sie in hohlen Bäumen und unter Felsen und Steinen gute Versteckmöglichkeiten vorfindet. Sie lebt überwiegend am Boden, hält sich als guter Kletterer jedoch auch häufig in Bäumen auf.
  • Mit einer Länge von bis zu zweieinhalb Metern gilt die Schwarze Mamba als eine der längsten Giftschlangen der Welt und als deren längster in Afrika lebender Vertreter. Gelegentlich wird von Exemplaren berichtet, die Körperlängen von bis zu viereinhalb Metern aufweisen.
  • Ihren deutschen Namen verdankt die Schwarze Mamba der schwarz oder dunkelblau gefärbten Innenseiten ihres Mauls. Die Haut hingegen ist eher dunkelgrau oder dunkelbraun, gelegentlich auch dunkel olivgrün gefärbt, auf der Bauchseite erscheint sie deutlich heller.
  • Die Augen der Schwarzen Mamba sind ebenfalls dunkel und silbern oder hellgelb eingerahmt.
  • Das Gift der Schwarzen Mamba enthält Neurotoxine, die beim Menschen schon in geringen Mengen eine tödliche Wirkung entfalten. Sie verursachen Herzrhythmusstörungen und Schäden der Muskulatur des Herzens. Wird kein Antiserum verabreicht, kann bereits zwanzig Minuten nach einem Biss ein Atemstillstand eintreten.
  • Durch Schwarze Mambas verursachte Unfälle sind relativ häufig, da die Schlangen dazu neigen, sich mitunter auch in menschlichen Behausungen Rückzugsorte zu suchen. Sie sind außerdem im Vergleich zu anderen Giftschlangen sehr aggressiv. Aus diesen Gründen gilt die Schwarze Mamba als die weltweit gefährlichste Giftschlange.
  • Die Schwarze Mamba legt als Einzelgänger und geht tagsüber auf die Jagd nach Vögeln und kleinen Säugetieren.
  • Sonnige Stellen sucht sie tagsüber auf, um sich aufzuwärmen.
  • Zu den Fressfeinden der Schwarzen Mamba zählen Schakale, Krokodile, Greifvögel und Warane. Auf der Flucht vor Angreifern kann sie Geschwindigkeiten von bis zu zwanzig Stundenkilometern erreichen.
  • Männchen und Weibchen treffen nur in der Paarungszeit im Frühling aufeinander.
  • Nach der Paarung legen die Weibchen maximal siebzehn Eier ab, aus denen nach zwei oder drei Monaten die jungen Schlangen schlüpfen. Diese sind von Anfang an auf sich alleine gestellt und besitzen bereits voll entwickelte Giftdrüsen und zähne.
  • Die ältesten dokumentierten Exemplare wurden elf Jahre alt. Wissenschaftler vermuten jedoch, dass die Schwarze Mamba deutlich älter werden kann.