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Morula

Was ist die Morula? Definition:

Die Morula (lat. für Maulbeere/Brombeere) bezeichnet in der Embryogenese das Zellstadium nach der Befruchtung, und vor der Einnistung (Nidation) in die Schleimhaut der Gebärmutter. Zu diesem Zeitpunkt besteht die Morula aus 8 bzw. 16 Zellen, die durch Furchung in der Zygote entstanden sind. Die Zellteilung (Mitose) erfolgt in diesem Stadium gänzlich ohne Zellwachstum, d.h. die ehemals große Ausgangszelle bleibt in ihrer Form erhalten, weiterhin geschützt durch die stabile Hülle der Zona pellucida. Innerhalb der Hülle teilen sich die einzelnen Zellen (Blastomere genannt) unter Abschnürung mit exponentiellem Wachstum (1-2-4-8-16-32-64 usw.).

Übrigens: Den Namen verdankt die Morula ihrer Ähnlichkeit zu den Früchten des Maulbeerbaumes. Die Anordnung der Blastomere im frühen Zellstadium ähnelt dem Erscheinungsbild von Maulbeeren bzw. Brombeeren.

Innerhalb der Embryogenese entwickelt sich die Morula zur Blastozyste.

Zusammenfassung

  • Das frühe Zellstadium nach der Fertilisation und vor der Nidation, bezeichnet man als Morula.

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