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Hund und Katze

Unterschiede und Gemeinsamkeiten:

Hunde und Katzen gehören in Deutschland zu den beliebtesten Haustieren. Daher liegt es nur nahe, beide Tierarten einmal im direkten Vergleich und ohne jegliche Bewertung gegenüberzustellen.

Tabelle: Vergleich von Hund und Katze

(Haus)Hund(Haus)Katze
Lateinischer NameCanis lupus familiarisFelis silvestris catus
TierklasseSäugetiereSäugetiere
AbstammungWolfAfrikanische Wildkatze
Beginn der Domestizierungetwa vor 80.000 Jahrenetwa vor 4.000 Jahren
Verwandte TierartenAfrikanischer Wildhund, Fuchs, Dingo, Schakal, Kojote, WolfGepard, Luchs, Ozelot, Puma, Waldkatze
NahrungAllesfresserFleischfresser
JagdverhaltenHetzjägerSchleichjäger
JagdzeitpunktTagDämmerung, Nacht
SozialverhaltenRudeltierEinzelgänger
Leistungsstärkster SinnRiechsinnHörsinn, Sehsinn
Bezeichnung HündinKatze
Bezeichnung RüdeKater
Anzahl von Chromosomen78 Chromosomen38 Chromosomen
Gebiss42 Zähne30 Zähne
Durchschnittliche Lebenserwartung10 - 15 Jahre10 - 15 Jahre
Tägliche Schlafdauerca. 13 Stundenca. 17 Stunden
Anzahl Rassenca. 400 Hunderassenca. 100 Katzenrassen
Anzahl Haustiere in Deutschland7 Mio.12 Mio.
Körpertemperatur38 - 38,5 °C38 - 39 °C
Herzschlagfrequenz60 - 120bpm100 - 120bpm
Geschlechtsreife8. - 12. Monat6. - 12. Monat
Trächtigkeitsdauer63 - 68 Tage58 - 63 Tage
Wurfgröße3 - 12 Welpen2 - 5 Kätzchen

Vergleich von Hund und Katze in Textform

Der Haushund (Canis lupus familiaris) und die Hauskatze (Felis silvestris catus) gehören mit 7 bzw. 12 Millionen Individuen zweifellos zu den beliebtesten Haustieren in Deutschland. Beide Tierarten gehören zur Klasse der Säugetiere. Während der Hund vom Wolf abstammt, hat die Katze ihre Vorfahren bei der afrikanischen Wildkatze. Bereits vor über 80.000 Jahren begann der Mensch mit der Domestizierung beim Wolf, wodurch die frühen Vorfahren des Hundes schon seit Jahrtausenden treue Begleiter des Menschen sind. Bei den Katzen liegt diese Zeit mit nur etwa 4000 Jahren deutlich kürzer zurück. Bevorzugt jagen Hunde am Tag und im Rudel. Die Katze jagt allein und bevorzugt dabei die Dämmerung und die Nachtphase. Der leistungsstärkste Sinn beim Hund ist der Riechsinn. Katzen überzeugen nicht nur durch einen guten Hörsinn, sondern sehen auch in der Nacht besonders gut. Die durchschnittliche Lebenserwartung beträgt bei beiden Tierarten 10 bis 15 Jahre. Allerdings ist das stark abhängig von der Rasse und den Lebensumständen des Tieres. Hunde und Katzen werden unter menschlicher Obhut und ärztlicher Fürsorge deutlich älter, als in der freien Wildbahn. Während Katzen am Tag durchaus 17 bis 18 Stunden schlafen können, erreichen Hunde eine durchschnittliche Schlafdauer pro Tag von etwa 13 Stunden. Die Körpertemperatur liegt bei beiden ungefähr zwischen 38 und 39 °C. Das Gebiss eines ausgewachsenen Hundes besteht aus 42 Zähnen. Bei der Katze sind es lediglich 30 Zähne. Hunde sind Allesfresser, vertragen also auch gewisse Mengen an pflanzlicher Nahrung. Die Katze dagegen ist ein reiner Fleischfresser und nimmt alle notwendigen Nährstoffe über die von ihr erlegten Beutetiere auf. Geschlechtsreif wird ein Hund im Alter von 8 bis 12 Monaten. Im Gegensatz dazu können Katzen schon mit sechs Monaten geschlechtsreif sein. Allerdings gibt es auch hier bei beiden Tierarten große Unterschiede, je nach Rasse. Übrigens: Vom Hund gibt es derzeit etwa 400 Hunderassen. Bei Katzen wird zwischen ca. 100 Rassen unterschieden, darunter bekannte wie die Maine Coon, Birma oder Perser.

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